02.05.2016

Was macht Bahlsen als Arbeitgeber für Sie persönlich so besonders?

Katja Wischnewski, Leiterin Corporate Development, über ihre Arbeit bei Bahlsen.

Was macht Bahlsen als Arbeitgeber für Sie persönlich so besonders?

Bahlsen ist offen, zukunftsgewandt und veränderungsbereit. Die eigene Meinung ist gefragt und die Freiheitsgrade sind sehr hoch. Individualität und persönliche Beziehungen sowie Wertschätzung im Umgang miteinander werden großgeschrieben. Das ermöglicht es uns Mitarbeitern, das Unternehmen im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam zu gestalten. Gleichzeitig sind wir auch alle ausdrücklich und nachdrücklich gefordert, eben das zu tun, herausragende Leistung ist "Pflicht".

Wie sind Sie zu Bahlsen gekommen? Welche Ausbildung und welche beruflichen Stationen haben Sie vor Ihrer Anstellung bei Bahlsen durchlaufen?

Nach meinem Betriebswirtschaftsstudium in München habe ich ein Traineeprogramm bei der NORD/LB in Hannover absolviert. Dort war ich im Anschluss mehrere Jahre in der unternehmensinternen Abteilung für Unternehmensberatung und Mergers & Acquisitions im Mittelstand tätig.

Wie sieht Ihr bisheriger Karriereweg bei Bahlsen aus?

Ich bin bei Bahlsen im Controlling gestartet. Im Laufe der folgenden Jahre haben sich der Bereich und seine Aufgaben kontinuierlich verändert und weiterentwickelt - sowohl strukturell, personell als auch inhaltlich. Dies machte die Arbeit sehr spannend und vielfältig, unter anderem deshalb bin ich sehr gern und recht lang für diesen Bereich verantwortlich gewesen - zuletzt habe ich auch den-IT-Bereich mit verantwortet. Eines meiner wichtigsten Projekte war die Einführung eines Datawarehouse-Systems und der damit einhergehende organisatorische Aufbau des Fachbereiches (BICC= Business Intelligence Competence Center), der ebenfalls in meinem Bereich lag.

Seit circa einem Jahr bin ich nun Leiterin des Teams Corporate Development. Da mich immer gesamtunternehmerische Fragestellungen umgetrieben haben und ich mehr Generalist als Spezialist bin, ist das eine tolle neue Herausforderung für mich.

Welche Aufgaben haben Sie aktuell bei Bahlsen in Ihrer täglichen Arbeit? Welche finden Sie persönlich besonders spannend?

Unser Selbstverständnis im Corporate Development ist: "Wir sind Ideenfabrik und Treiber für die Strategie der Bahlsen Gruppe". Als kleines Team gestalten wir das Strategieprogramm für die Gruppe und entwickeln es kontinuierlich mit Blick auf neue Chancen und Herausforderungen fokussiert weiter. Eigene inhaltliche Impulse sind uns wichtig, um Dinge voranzubringen. Seit 2016 liegt in meinem Team auch die Verantwortung für das Thema Nachhaltigkeit ("Sustainability"). Das ist ein Thema, bei dem Bahlsen eine lange, glaubwürdige Historie hat und wo wir tolle Potenziale für die Zukunft sehen - auch zur Differenzierung vom Wettbewerb.

Wenn Sie an Ihre bisherige Zeit bei Bahlsen zurückdenken: Welches Erlebnis ist Ihnen besonders positiv in Erinnerung geblieben?

In der Regel sind es persönliche Begegnungen und spannende Diskussionen, in denen wir neue Wege diskutieren und gemeinsam Probleme lösen. Und natürlich emotionale Momente wie der Einzug in das schöne, neu renovierte Bahlsen-Stammhaus vor einigen Jahren, unsere jährlichen Weihnachtsfeiern dort, unsere große Feier anlässlich des 125-jährigen Bestehens und vieles mehr.

Bei Bahlsen sind Eigenverantwortung und Gestaltungsfreiräume sehr wichtig. Welche Projekte konnten Sie bisher eigenverantwortlich durchführen?

In den ersten Jahren bei Bahlsen war ich in verschiedensten Projekten als Projektteammitglied involviert, da Controlling oft integraler Bestandteil unseres Projektmanagements ist. Projektleitung habe ich in diversen fachspezifischen wie auch bereichsübergreifenden Projekten gehabt - eines meiner wichtigsten Projekte war wie bereits erwähnt die Einführung eines Datawarehouse-Systems und der damit verbundene organisatorische Aufbau des Fachbereiches BICC.

Bei Corporate Development gibt es gar kein Tagesgeschäft. Wir arbeiten in interdisziplinären (Projekt-)Teams zu den verschiedensten strategischen Fragestellungen mit - das reicht von neuen Geschäftsfeldern über Konzepten für Organisationsstrukturen bis hin zu internen Unternehmenskulturprojekten.

Bahlsen setzt auf die individuelle Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter! Wie haben Sie sich in Ihrer Zeit bei Bahlsen entwickelt - und wie hat Sie das Unternehmen dabei unterstützt?

Wer unsere Unternehmenswerte "lebt", Verantwortung übernimmt und durch Leistung überzeugt, hat bei Bahlsen viele individuelle Möglichkeiten. Ich habe durch spezifische interne Maßnahmen, aber auch begleitet durch externe Weiterbildung insbesondere im Bereich Führung viel gelernt und möchte das auch weiterhin tun. Im Gegenzuge muss ich natürlich auch Leistung liefern, was mehr als fair ist. Fördern und fordern liegen nah beieinander. So handhabe ich das auch in meinem eigenen Team.

Wie lassen sich für Sie persönlich Familie und Arbeit bei Bahlsen miteinander verbinden?

Ich habe zwei Kinder (2 und 11 Jahre) und bin als Führungskraft in Teilzeit bei Bahlsen tätig. Es ist eine Daueraufgabe, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, und immer wieder ein persönlicher Spagat. Denn schließlich erwartet das Unternehmen 100-prozentige Qualität von mir, unabhängig davon ob ich einen Teilzeitvertrag habe oder nicht. Ich bin dankbar, dass Bahlsen mir die Möglichkeit einer flexiblen Teilzeitregelung in dieser Position einräumt, dennoch muss ich das am Ende des Tages natürlich eigenverantwortlich "hinbekommen". Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist und bin froh über diese grundsätzliche Möglichkeit, auch wenn es - wie betont - kein Selbstgänger ist, sondern tägliche Herausforderung. Aber was wäre das Leben ohne diese? Langweilig!

93 Prozent der Mitarbeiter sagen, dass Ihnen die Arbeit bei Bahlsen Spaß macht. Was zeichnet für Sie persönlich das besondere Arbeitsklima bei Bahlsen aus?

Emotionale Themen spielen immer eine mitbestimmende Rolle bei Bahlsen. Schon in meinem Bewerbungsgespräch wurde klar: Bahlsen ist kein 08/15-Arbeitgeber. Das Gespräch war sehr persönlich und durchaus unkonventionell. Neben den Hard Facts standen insbesondere die "Nebentöne" und auch das persönliche Wertegerüst im Fokus. So wurden früh Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen mit der Unternehmenskultur geprüft. Das ist durchaus gewöhnungsbedürftig und ungewöhnlich, aber doch repräsentativ für das Miteinander bei Bahlsen.